WordPress – Google PageSpeed Insights Verbesserungen mit Plugins

Mit PageSpeed Insights bietet Google eine Plattform, welche bestimmte Seiten einer Internetseite analysiert und Verbesserungsvorschläge ausgibt. Doch die Wenigsten können das direkt an den Server-Einstellungen oder per Script-Einbindung lösen. Dazu bieten wir hier Plugins an, welche diese Aufgabe erfüllen.

Führen Sie dazu erst einen Test mit dem Tool aus.

Gehe zu  PageSpeed Insights und kopiere den Link der gewünschten Seite in das URL Textfeld.

Tipps

Natürlich gilt, weniger ist mehr. Um so weniger Plugins Sie benutzen, um so schneller ladet Ihre Seite. Das gleiche gilt auch bei Bildern. Umso größer die Bilddateien sind, desto langsamer wird die Seite. Deaktivieren Sie deswegen unnötige Plugins, welche nicht essentiell sind. Wer dennoch nicht auf seine Plugins verzichten will, kann mit den folgenden Schritten noch Leistung aus seiner Seite herausholen. Wie genau das geht, erfahrt Ihr mit den nächsten Schritten.

[alert style=”success”]Keine Code-Kenntnisse erforderlich :)[/alert]

Bilder optimieren

Für die Bilder-Optimierung gibt es viele Plugins welche im Grunde alle das gleiche machen bzw. machen sollten. Die Dateigröße von Bildern minimieren ohne die Qualität zu mindern. Ein Plugin, was das meiner Meinung nach sehr gut macht, ist EWWW Image Optimizer, welches Ihr hier Downloaden könnt.

EWWW Image Optimizer

EWWW Image Optimizer (27 Downloads)

Nach erfolgreicher Installation findet Ihr im Dashboard unter Medien einen neuen Reiter Bulk Optimize. Dort können alle bereits hochbeladenen Bilder optimiert werden. Je nach Anzahl der Bilder kann das eine Weile dauern. Die Bulk-Seite darf dabei nicht geschlossen oder neu geladen werden. In der Regel werden hier zwischen 15-40% der Dateigröße eingespart. Dies hängt von den jeweiligen Bildern ab.

Image_Optimizer_run

Ist der Vorgang abgeschlossen sind alle Bilder optimiert. Wenn Ihr wollt, dass das Plugin automatisch die originalen Bilddateien löscht, wenn diese komprimiert wurden, könnt Ihr das unter den Plugin-Einstellungen ändern.

Komprimierung aktivieren & Scripte minimieren (minify)

Dafür eignet sich wohl am besten das Plugin W3 Total Cache, welches auch für den nächsten Punkt genutzt werden kann.

W3 Total Cache (19 Downloads)

Aktivieren Sie folgende Optionen bei W3 Total Cache (genauen Optionen finden Sie danach)

  • Page Cache
  • Minify (Sollten Fehler auftreten, sollten Sie diese Option wieder deaktivieren)
  • Database Cache
  • Object Cache
  • Browser Cache
  • CDN (Falls Sie Kunde der aufgeführten Anbieter sind)

Page Cache

w3_total_cache_page_cache

Minify

Diese Option kann ab und zu zur Fehldarstellung oder Fehlfunktion der Seite führen. Sollten solche Effekte auftreten, kann diese Option ganz einfach deaktiviert werden. Das sollte die Probleme dann lösen.

w3_total_cache_minify

Database Cache

Diese Option verbessert die Zugriffszeit auf die MySQL Datenbank, wo die Inhalte (Beiträge, Seiten usw.) der WordPress Installation gespeichert sind.

w3_total_cache_database_cache

Object Cache

w3_total_cache_object_cache

Browser Cache

w3_total_cache_browser_cache

Wenn Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, löschen Sie den Cache aller Komponenten. Dazu fahren Sie mit der Maus über Performance (Topbar) und wählen Empty all Cache aus. Löschen Sie zusätzlich noch den Cache Ihres Browsers.

  • Chrome – hier klicken (Sie gelangen nur zur Übersichtsseite, keine automatische Löschung des Cache) Wählen Sie dann Browserdaten löschen und Cache.

chrome_cache_leeren

 

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  1. Pingback: Ladegeschwindigkeit: Bildoptimierung spart Ladezeit | ▪ miccom-its.de

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